Gasvergleich online

Gasvergleich spart bares Geld beim Heizen
Mit einem Gasvergleich lässt sich viel Geld sparen, wenn man weiß, wie

Neben Öl ist Gas die beliebteste Ressource, wenn es um Heizwärme und die Erwärmung von Warmwasser in Haushalten geht. Um Kosten zu sparen und die Heizung ggf. noch umweltbewusst zu betreiben, sollten Verbraucher bereits bei der Auswahl des Gasanbieters und ihres Tarifs auf einige Aspekte achten und die Unterschiede zwischen konventionellem Gas, Biogas und Klimagas kennen. Mit einem Gasvergleich lassen sich schnell Gastarife vergleichen.

Dieser Gasvergleich Artikel unterstützt dabei, die richtige Entscheidung zu treffen und die Wärme in Wohnräumen mit dem Fokus auf den Preis und den Schutz der Umwelt (Stichwort Ökogas) zu erzeugen. Ein möglichst niedriger CO2 Ausstoß liefert die Grundlage für umweltschonende und naturverträgliche Wärme bei einer Gasheizung.

Gasvergleich: Worauf muss ich achten?

In der Vergangenheit hatten Haushalte die Wahl zwischen Gas- und Ölheizung. Heute ist die Thematik komplexer, da es beim Gas eine ganze Bandbreite an Bezeichnungen gibt. Ist von Ökogas die Rede, muss es sich nicht zwangsläufig um Gas aus natürlichen Ressourcen und der CO2 reduzierten Herstellung und Verbrennung handelt. Denn zwischen echtem Ökogas und dem ebenfalls unter dem Begriff angebotenen Klimagas gibt es deutliche Unterschiede, auf die in den nächsten Absätzen des Artikels näher eingegangen wird. Heizkosten sparen, heißt also auch, sich vorher richtig zu informieren.

In einem Gasvergleich finden Verbraucher das günstigste Angebot und ihre Chance, pro Jahr bis zu 700 Euro Heizkosten zu sparen und damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Immer mehr Anbieter beteiligen sich an Klimaschutzprojekten wie der Aufforstung, um schädliches CO2 nach der Förderung und Herstellung von Gas auszugleichen.

Im Gasvergleich achtet man am besten neben dem Preis auf die Beschreibung der Gasgewinnung und verschafft sich eine Übersicht, ob es sich im favorisierten Gastarif um Gas aus der Vergärung von Biomasse (Biogas), oder um ein Produkt aus der konventionellen Herstellung handelt. Ohne einen Gasvergleich mit z.B. unseren Gasrechner ist es auf dem heutigen Markt der Vielfalt kaum möglich, gleichzeitig umwelt- und preisbewusst zu entscheiden. Im Vergleich sollten

  • der Gaspreis
  • die Bezeichnung im Bezug auf die Gewinnung
  • das Image des Anbieters
  • die Bewertung anderer Kunden
  • Zahlungsweise, Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten (Gasvertrag sollte nicht länger als 12 Monaten laufen)
  • die Gesamtheit des Tarifs

Beachtung finden. Umweltschonend heißen bedeutet nicht nur, dass die Familie den eigenen Gasverbrauch senkt und selbst weniger CO2 produziert. Die Basis des umweltbewussten Heizens begründet sich bereits in der Auswahl des Anbieters und dem Blick auf das Verfahren, mit dem er das Gas gewinnt.

Worauf bei der Auswahl des Gasanbieters zu achten ist

Auf den ersten Blick erscheinen die Tarife und Bezeichnungen bei Gasanbietern verwirrend. Neben konventionellem Erdgas werden unter der Bezeichnung Ökogas Bio- und Klimagas angeboten. Worum handelt es sich dabei und wie erkennt der Verbraucher, ob er sich bei seinem Tarif für „echtes“ Ökogas entscheidet oder ob das Angebot nur umweltfreundlich klingt, in Wirklichkeit aber mit konventionellem Erdgas gekoppelt ist?

Bei seriösen Gasanbietern muss kein Etikettenschwindel befürchtet werden. Doch in der Realität ist es nicht ganz so einfach, umweltbewusste Gastarife mit einem geringen Anteil an Ökogas zu erkennen. Wenn die Bezeichnung Klimagas auftaucht, ist im Regelfall von konventionellem Erdgas die Rede. Der Verkauf als Ökogas ist somit eine Mogelpackung und die Entscheidung für einen Klimagastarif kein Statement für umweltorientierte Haushalte.

Im Gasvergleich sollte man sich daher nicht ausschließlich auf die Preise, sondern auch auf die Transparenz der Angaben zum Produkt konzentrieren und konkret auswählen, welches Gas man zum Heizen nutzen möchte. Ein seriöser Gasanbieter liefert Transparenz und zeigt dem potenziellen Kunden bereits vor Vertragsabschluss, welche Produkte er im Portfolio hat und wie das Gas im jeweiligen Tarif gewonnen wird. Daher entscheidet sich die umweltbewusste Orientierung nicht erst beim Sparen der Heizkosten, sondern bereits in dem Moment, in dem sich ein Haushalt für einen Gasanbieter und ihren Tarif beim Heizgas interessiert und den Vertrag abschließt.

Tipps zum Gasvergleich im Überblick:

  1. Orientieren Sie sich sowohl am Preis, als auch an Kriterien, die den Gasanbieter und das Angebot selbst betreffen
  2. Prüfen Sie, ob der Gasanbieter sich an Klimaschutzprojekten beteiligt?
  3. Prüfen Sie, wie der Anbieter das Gas gewinnt
  4. Fördert der Anbieter Okögas?
  5. Wenn ja, handelt es sich dabei um echtes Ökogas, oder wird das Gas mit konventioneller Energie gekoppelt?
  6. Wie transparent ist der Anbieter in seinen Angaben zum Produkt?

Weitere Informationen zum Gasvergleich

Grundsätzlich ist ein Wechsel vom Grundversorger zu einem neuen Gasanbieter immer lohnenswert. Viele Gasanbieter werben in unserem Gasrechner mit einem Wechselbonus und Preisgarantie. Hier sollte genauer hingeschaut werden, wann der Wechselbonus ausgezahlt wird. Es kann sein, dass der Wechselbonus erst im zweiten Jahr bezahlt wird, wenn sich der Tarif womöglich verteuert hat oder die Preisgarantie verfallen ist.

Was ist Biogas?

Biogas wird bei den meisten Anbietern unter dem Begriff Ökogas verkauft. Dabei sollte man unterscheiden, ob es sich um echtes Ökogas, also um Gas aus der Gärung biologischer Rohmasse handelt. Für die Gewinnung von Biogas kommen Bakterien zum Einsatz, die die Biomasse zersetzen und auf diesem Weg ein Gasgemisch mit einem hohen Methananteil erzeugen.

Einige Anbieter verwenden Gülle aus Massentierhaltung, was den echten biologischen Aspekt in Frage stellen lässt. Andere Anbieter verwenden Mais und Getreide zur Biogasgewinnung. In beiden Fällen stellt die Verbindung zur Bezeichnung Bio ein spürbares Unwohlsein her, da weder die konventionelle Tierhaltung in Masse, noch die Verwendung von Nahrungsmitteln zur Gaserzeugung eine echte biologische Ausrichtung bekunden.

Echtes Biogas wird aus organischen Rohstoffen gewonnen und verknappt weder die Nahrungsmittel, noch unterstützt es die Massentierhaltung.
Es ist durchaus legitim, beim Anbieter nach der Verwendung der natürlichen Rohstoffe zu fragen und sich für einen Tarif zu entscheiden, der echtes Biogas enthält und in der Gewinnung auf die Resteverwertung organischer Rohstoffe setzt.

Was ist Klimagas?

Sehr irritierend ist die Bezeichnung Klimagas. Durch die langjährigen Diskussionen um den Klimaschutz sind viele Verbraucher unsicher und verbinden die Bezeichnung Klimagas mit der biologischen Herstellung. Auch Etikettenschwindel des Anbieters sind keine Seltenheit, so dass Klimagas oftmals unter dem Begriff Ökogas verkauft wird.

Klimagas ist preiswerter als reines Biogas, wodurch der Blick schnell auf diese Tarife fällt. In Gegenüberstellung zum konventionellen Erdgas ist Klimagas weniger umweltschädlich und somit nicht zwingend eine schlechte Entscheidung. Anbieter von Klimagas arbeiten meist an umweltschonenden Projekten, in dem sie zum Beispiel pro Jahr eine bestimmte Menge an Bäumen pflanzen lassen oder sich öffentlich an Klimaprojekten beteiligen.

Im Grundsatz ist Klimagas kein echtes Ökogas, dennoch aber ein Produkt, das aufgrund seines Verhältnisses aus Preis und Leistung auf die Agenda gelangt. Mit dem Verkauf von Emissionszertifikaten, der Aufforstung oder der Beteiligung an globalen Klimaschutzprojekten leisten die Anbieter ihren Beitrag zum Umweltschutz.

Wenn es sich um einen zertifizierten Anbieter handelt, können sich Verbraucher beim Klimagas auf ein Produkt verlassen, das ohne eine unausgeglichene Schädigung der Umwelt gewonnen wird. Die Kontrollen von staatlicher Seite sind streng und zertifiziert wird nur, wer nachweislich klimaschützende Projekte fördert.

Die Unterschiede zwischen Klima- und Biogas

Der primäre Unterschied zwischen Klima- und Biogas bezieht sich auf die Verwendung der Rohstoffe in der Herstellung. Wenn die Entscheidung auf Ökogas fällt, sollte zwingend ein Vergleich zwischen Biogas und Klimagas gezogen werden. Klimagas darf Beimengungen von konventionellem Erdgas enthalten und wird nicht aus biologischer Rohmasse hergestellt. Beim Biogas erfolgt die Gewinnung entweder aus Gülle, aus Nahrungsmitteln wie Mais und Getreide oder bestenfalls aus biologischen Reststoffen.

Da beide Produkte unter dem Begriff Ökogas vermarktet werden, ist der Unterschied nicht auf den ersten Blick erkennbar. Folgende Aspekte sollten die Entscheidung untermauern und zeigen auf, ob es sich um einen echten oder „unechten“ Ökogas Tarif handelt. Klimagas ist konventionelles Erdgas, dessen CO2 Ausstoß in der Gewinnung durch die Beteiligung des Anbieters an Klimaschutzprojekten kompensiert wird. Biogas wird durch die Vergärung organischer Substanzen erzeugt. Es verfügt über einen hohen Anteil an Methan und wird in der Qualität von Erdgas aufbereitet. Eine wirklich umweltschonende Entscheidung kann daher nur Biogas sein, auch wenn die Kosten für den Bezug über den Konditionen für Klimagas und Erdgas, das nicht als Ökogas angeboten wird, liegen.

Gas sparen – Tipps für umweltbewusstes Heizen

Gasvergleich sorgt für entspanntes Heizen
Mit nur einem Grad Raumtemperatur weniger kann man schon viel Geld sparen

Nachdem man seinen Gasanbieter gewählt und sich für ein Produkt nach seinem Anspruch entschieden hat, nimmt der Verbraucher den Schutz der Umwelt selbst in die Hand. Wer Heizkosten spart und damit den CO2 Ausstoß in seinem Haushalt senkt, entscheidet besonders umweltbewusst und gleichzeitig budgetsenkend. Eine Reduzierung der Heizkosten setzt die ordentliche Dämmung des Hauses voraus und bedarf dichter Fenster und Türen. Des weiteren kann man zu umwelt- und kostensenkenden Zwecken die Heizung erneuern. Hier empfiehlt sich dann allerdings eine ganzheitliche Heizungberatung. So könnte sowohl eine Hybridheizung, als auch eine Pelletheizung, Solarthermie, Kleinwindanlagen, Wärmepumpen, wasserführende Kamine oder Mikro BHKW die effizienteste Lösung sein. Für viele dieser Heizsyteme gibt es KfW Förderung oder BAFA Förderung. Auch ein Stromvergleich macht in diesem Zusammenhang Sinn.

Die Einhaltung der Temperaturempfehlungen für Wohn- und Schlafräume, für die Küche und Bäder sorgen weiterführend für eine Einsparung von Gas und somit für eine Senkung der Kosten. In der Verbrennung und damit im allgemeinen Verbrauch weisen Biogas und Klimagas keine Unterschiede auf. Saubere Energie hat dementsprechend den gleichen Heizwert wie Gas, das auf konventionellem Weg und ohne einen Blick auf den Umweltschutz gewonnen wurde.

Vor allem Menschen die sich für biologisch gewonnenes Gas entschieden haben, legen im eigenen Verbrauch größten Wert auf den weiteren Schutz der Umwelt. Eine moderne, sparsame und effiziente Heizungsanlage ist für die umweltbewusste Erzeugung von Wärme ebenso eine Grundlage wie die Entscheidung für einen Gasanbieter, der mit Klimaprojekten oder durch die Gewinnung von Gas aus natürlichen Rohstoffen ökologisch wertvoll handelt. Will man die Heizung erneuern, sollte man also auch dies bedenken.

Den richtigen Gasanbieter finden – Einfach und schnell durch Vergleiche!

Die Suche nach einem Anbieter muss sich nicht schwierig gestalten. Ehe der Preisvergleich vorgenommen und das günstigste Angebot gewählt wird, sollte man die verschiedenen Anbieter prüfen und sich darüber informieren, wie sie das Gas gewinnen und ob sie sich selbst am Klimaschutz beteiligen. Anschließend beginnt die Suche nach einem Tarif, der in Kosten und Leistung zum eigenen Anspruch und der umweltbewussten Ausrichtung passt.

Die Gegenüberstellung der einzelnen Anbieter und Tarife lässt sich in Sekundenschnelle mit wenigen Klicks online vornehmen. Im Regelfall erkennt der Verbraucher im Vergleich direkt, ob es sich beim bevorzugten Angebot um echtes Ökogas oder um einen konventionellen Tarif, beziehungsweise um Klimagas als Kombination aus Beidem handelt. Am besten vergleicht man auf unabhängigen Seiten und nutzt Portale, die verschiedene Anbieter listen und daher eine großflächige Gegenüberstellung ermöglichen.

Ein Tipp: Nicht immer müssen die Stadtwerke die beste und günstigste Entscheidung sein. Viele kleinere Gasanbieter konzentrieren sich auf wirklich umweltschonende Produkte und sind auch im Kostenfaktor eine gut überlegte Entscheidung. Ohne Vergleich sollte man keinen Anbieter- oder Tarifwechsel vornehmen.
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