Die Sonne als Energielieferant. WDV-Systeme können heute problemlos mit integrierten Solarkollektoren bestückt werden. Dies bedeutet Wärmedämmung bei gleichzeitigem Energiegewinn zur Brauch- und Heizwassererwärmung.
Bisher erfolgten die meisten Installationen von Solarkollektoren auf Dachflächen. Dabei ist dies nicht unbedingt die beste Lösung.
Denn im Winter, wenn der Heizbedarf am größten ist haben Fassadenkollektoren im Gegensatz zu Dachkollektoren den besseren Einstrahlwinkel. Praktikabel ist der Einsatz einer Solar-Fassade mit einer Ausrichtung zwischen Südost und Südwest.
Bei dieser Variante von Wärmedämmung und Wärmegewinnung werden Fassaden mit WDV-Systeme durch lichtdurchlässige Kapillarplatten und transparentem Glasputz ergänzt.

Das Prinzip ist einfach:
Hinter dem lichtdurchlässigen Dämmstoff wird Sonnenlicht in der Absorberschicht in Wärme umgewandelt, die im Mauerwerk gespeichert und – zeitverzögert – in den Innenraum abgegeben wird.
Diese Solar-Fassadenelemente werden in die konventionellen WDV-Systeme integriert. Ihr Anteil liegt in der Regel zwischen 10% und 30% der Fassadendämmfläche.
Eine innovative Idee einer attraktiven Bekleidungsplatte, die zu 100% aus recyceltem Glas hergestellt wird und in Kombination mit einem WDV-System auf die Fassade aufgebracht wird.
Ökologisch besonders wertvoll: Die bereits aus recyceltem Glas hergestellten Platten sind zu 100% wieder verwertbar.
Mehr Gestaltungsspielraum: Durch die einmaligen Produkteigenschaften, wie die schöne Tiefenwirkung, die kühle keramische Oberfläche und eine fast grenzenlose Farbauswahl.
Grafiti-Sprayer haben es mit dieser Fassade schwer: Mit jedem Lösungsmittel können im Nassverfahren Grafittis von den Glaskeramik-Platten entfernt werden.