Wärmedämm-Verbundsysteme bieten alle Möglichkeiten der Fassadengestaltung, weil nahezu alle witterungsbeständigen Materialien für das Design der Oberfläche möglich sind: Verschiedene Putzstrukturen, Holz, Keramik, Klinker oder Metall.
Wärmedämm-Verbundsysteme können aus einem alten, unscheinbaren Haus eine repräsentative Immobilie machen – oder anders gesagt: aus einem „hässlichen Entlein“ einen „schönen Schwan“, der die Individualität und den besonderen Geschmack des Bauherren zum Ausdruck bringt.
Bei großen Wandflächen sind Putze nach wie vor unersetzlich. Mit abwechslungsreichen Strukturen bieten sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten an: Reibe-, Traufel- und Kratzputze bieten ein jeweils völlig anderes Bild. Im Zusammenspiel mit wohl akzentuierten Farben, die auf den Charakter des Gebäudes abgestimmt sind, lassen sich fast alle Wünsche problemlos umsetzen.
| Reibeputz | Traufelputz |
| Kratzputz | Rauhputz |
Als ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff ist Holz ein zeitlos schöner und bewährter Baustoff für Fassaden.
Wärmedämm-Verbundsysteme erlauben den Einsatz verschiedenster Hölzer mit unterschiedlichen Profilen und Farben.
Besonders ästhetisch wirken Fassaden, bei denen Holz mit anderen Materialien wie z.B. Putz oder Klinker kombiniert werden.
Mit Keramik lassen sich Fassaden von klassischer Schönheit gestalten. Die Vorteile dieses Werkstoffes liegen auf der Hand: abnutzungsfrei trotzt sie Wind und Wetter.
Keramik bietet eine Fülle von Ausdrucksmöglichkeiten. Die Textur der Oberflächen weist ein breites Spektrum auf. Matt, seidenmatt oder glänzende Oberflächen bergen eine Vielfalt an brillanten Farben und Strukturen in sich.
Keramik ist darüber hinaus empfehlenswert, wenn die zu gestaltende Fläche mechanisch besonders belastbar und reinigungsfähig sein sollte.
Keramik kann problemlos auf ein WDV-System aufgebracht werden.
Dieses klassische Material verleiht einem Gebäude einen gediegenen und wertbeständigen Charakter. Langeweile hat hier keine Chance – schließlich ist jeder Klinkerstein in seiner optischen Beschaffenheit ein Unikat.
Erst in der Masse ergibt sich der gewünschte Effekt an Homogenität.
Klinker werden gern überall dort verwendet, wo Umwelteinflüsse ein Gebäude besonders beanspruchen, denn sie können eine Menge vertragen: Regen, Schnee und Hagel prallen ab, Schmutz wird abgewaschen.
Dem Material Metall werden in der Regel Attribute wie kühl, technisch oder nüchtern zugeordnet. Doch wie kein anderer Baustoff hat Metall als Stilelement bei der Fassadengestaltung sein Gesicht verändert. Bei moderner Architektur dürfen Metall-Elemente als Gestaltungsmittel nicht fehlen. Eine Metallfassade wirkt sehr elegant, Putz und Metall bieten einen reizvollen Kontrast. Bei Zweckbauten signalisiert die Fassade aus Metall die Funktionalität fortschrittlicher Bauten. Durch die Montage mit Abstandsdübeln lassen sich Wärmedämm-Verbundsysteme leicht mit Metall kombinieren.